Aktuell arbeite an einem abendfüllenden Solo-Programm unter dem Titel: „Apel…kriminell“. Vor einigen Jahre hatte ich das Glück und die Ehre, in der Band „Telstars“ von Thomas Milowski in die Welt der live-gespielten Filmmusikklassiker tief einzutauchen können. Leider hatte sich das durchaus erfolgreiche u. bundesweit agierende Projekt nach einiger Zeit wieder zerstreut, doch hat mich seit der Zeit, und in anderen Projekten auch schon weit vor den Telstars, die musikalisch äußerst faszinierende Beschäftigung mit Filmmusik nicht mehr losgelassen. Ok, ich gebe es zu, ich bin natürlich auch ein passionierter Cineast, da liegt das als Musiker sowieso nahe. Als Kurzprogramm konnte ich bereits bei Krimi-Events  u. Lesungen wie z.b. „Prime Time Crime Time“ davon einiges live präsentieren.

krimi_apel

Hier die Titel aus der Welt der Krimis und Movie-Klassiker, die ich derzeit mit dem feinen Silberhammer in gut spielbare Noten und Tabulaturen für Gitarre-Solo klöppel:

James Bond Theme – von John Barry (Kinostart 1962 mit „Dr. No“)

Kriminaltango – von Hazy Osterwald (aus dem Jahre 1960)

Rosemary’s Baby – von Krzysztof Komeda (aus dem Jahre 1968)

Der Dritte Mann  (Harry Lime Theme) – von Anton Karras (aus dem Jahre 1949)

Nachts im Nebel an der Themse – von Karl Bette (aus: Der Frosch mit der Maske / 1959)

Pink Panther Theme – von Henry Mancini (aus: The Pink Panther1963)

Miss Marple Theme – von Ron Godwin (Kinostart 1961 mit „Murder She Said“)

Charade – von Henry Mancini (aus: Charade / 1963)

Mit Schirm, Charme und Melone (The Avengers) – von Jon Dankworth (Erstausstrahlung 1961)

Derrick Theme – von Les Humphries (Erstausstrahlung 1974)

Mackie Messer  – von Kurt Weil (aus der Dreigroschenoper / Uraufführung 1928)

Moonriver – von Henry Mancini (aus: Breakfast at Tiffany’s)

Harry Potter Theme (Hedwig’s Theme) – von John Williams (Kinostart 2001 mit „Harry Potter und der Stein der Weisen)

Baby Elefant Walk – von Henry Mancini (aus: Hatari! / 1962)

As Times Goes By von Herman Hupfeld (aus: Casablanca / 1942)

Mission Impossible Theme – von Lalo Schifrin (aus dem Jahre 1996)

…und einiges mehr. Live können noch ein paar bekannte Jazzklassiker dazukommen, sowie eigene, eher neutönerische Zwischenmusiken und Improvisationen aus meiner Feder. Letztere Soundtracks werden sich zwischen präparierter Geräusch-Gitarre, Distortion-Rock(Jazz)-Gitarre und elektronischen Spaceparts (Looper/Delay) bewegen.

Ob daraus nun viele Livekonzerte (sehr von mir gewünscht) oder eine CD (ebenfalls sehr von mir gewünscht) erwachsen, weiß ich natürlich jetzt noch nicht zu sagen. Aber… die Arbeit am kriminellen Tonsatz und das Einrichten für Gitarre macht schon mal viel Spaß. Die Titel sind alle aufführungsbereit, die meisten davon fertignotiert und kommen nun in die Beta-Phase, d.h. ich spiele die Titel viel durch, improvisiere darüber, und mache hier und kleinere Optimierungen. Naja, das wird wohl auch immer so bleiben, sonst schläft man ja ein….

Interessierte Veranstalter können dies Programm ab sofort buchen. Ich trete damit auch gerne im Rahmen von anderen, passenden Veranstaltungsformaten auf; perfekt ist hier natürlich die Krimilesung. Kontaktdaten und Infos sind hier zu finden:

http://www.peterapel.de/Projekte/

In kurzfristiger Planung sind jetzt erstmal ein Demo mit einem oder mehreren Medleys, die ich mit selbstgedrehten Videos bzw. Clips versehe.

Außerdem plane ich mittelfristig, möglichst viele Titel in Kurzfassungen als Video (Youtube) aufzunehmen, für die Menschen, die auch gerne sowas nachspielen möchten, sowie die Tabulatoren öffentlich zu machen, vermutlich als free download oder youtube Tutorial. Mal schaun, was ich so davon auf die Reihe kriege… die Intention und das Equipment dafür ist schon mal hier in meinem Projektstudio „tonbetrieb“ vorhanden (Greenscreen, Fotolampen, Kamera, Schnittsoftware etc). Ab Ende November 2012 geht’s damit dann so richtig los, Resultate dürften ab Frühjahr 2013 vorliegen – so die Kreativ-Götter und Musen es wollen.

Watch out.

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test one two three

November 18, 2012

apelHallo, ich spiele Gitarre, komponiere und arrangiere, mache Live-Performances und leiste mir den Luxus, so ziemlich alles – incl. mich und meine Arbeit – zu hinterfragen, bis hin zum profunden,  aber konstruktivem Zweifel. Nichtsdestotrotz (oder gerade deswegen?) finde ich das Gestalten mit Klang, Noise u. Ton extrem spannend und befriedigend, besonders wenn man die üblichen Widrigkeiten des „Business“ draussenvorlassen kann.

Dieser Blog ist der musikalischen Sinn- u. Spurensuche gewidmet, und soll nebenbei ganz untheatralisch darüber informieren, was ich so gerade als Klangkünstler an Sinn oder Unsinn innerhalb als auch außerhalb der Spur veranstalte.

Watch out!